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Dichtung - Dichtungssatz NEU

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Dichtungen und Dichtungssätze für Kraftfahrzeuge aller Marken:

 Unsere Dichtungen und Dichtungssätze werden von Mapco und Japanparts an uns geliefert.  Auf diese Weise können wir Ihnen Anlagen in Erstausrüster-Qualität anbieten.

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Geschichte

Die ersten Verbrennungsmotoren wurden mit Sackzylindern von Ètienne Lenoir, Nikolaus Otto oder Gottlieb Daimler gebaut und benötigten keine Zylinderkopfdichtung. Diese Motoren waren bis in die 1930er Standard. Das erste bekannte Auto, das mit einem abnehmbaren Zylinderkopf gefertigt wurde war der 1898er Mors mit einem V4 Motor. Das erste Fahrzeug das in Großserie produziert wurde war der Ford Model T, dieser kam 1908 auf den Markt. Das Konzept der Zylinderkopfdichtung entstand mit der Trennung der Bauteile Zylinder und Zylinderkopf.

Eine defekte Zylinderkopfdichtung ist der häufigste Grund für einen Motorschaden und kann mehrere Auswirkungen haben:

  • Die Verbrennungsgase können in den Kühlwasser-Raum gelangen, die Folge kann Dampfaustritt am Überdruckventil des Ausgleichsbehälters sein. Durch den hohen Gasgehalt im Kühlgehalt wird die Kühlleistung herabgesetzt, die Ansammlungen von Verbrennungsgasen im Kühler können die Kühlleistung weiter reduzieren, hierdurch droht Überhitzung.
  • Motoröl tritt in das Kühlwasser über, was zur Folge hat, dass bräunliche Ablagerungen im Wasserkreislauf, kleine Kühlwasserkanäle im Kühler können verstopfen.
  • Kühlwasser dringt in den Schmierölkreislauf ein, dies kann zur verschlechterten Schmierfähigkeit des Motoröls und Gefahr von Lagerschäden führen.
  • Dass Kühlwasser kommt in den Verbrennungsraum, mögliche Folgen hier: weißer Dampf, erhöhte Korrosion im Brennraum und Abgastrakt. Bei größeren Kühlwasseransammlungen im Brennraum besteht die Gefahr eines Wasserschlags.
  • Verbrennungsgase gelangen an die Umgebungsluft, hier kann Rauchentwicklung entstehen, Gefahr von Motorbrand, außerdem können giftige Abgase in die Innenraumbelüftung gelangen.

Bauarten von Zylinderkopfdichtungen

Kupfer-Zylinderkopfdichtung für den Rennsporteinsatz

Bis in die 1960er Jahre wurden die Zylinderkopfdichtungen aus dünnen Korkplatten geschnitten. Es gibt auch heute noch Motoren mit Luftkühlung, die vergleichsweise einfach Zylinderkopfdichtungen benötigen, da hier nicht zusätzlich das Kühlwasser abgedichtet werden muss sondern nur gegen Verbrennungsgase.

In der heutigen Zeit ist die Zylinderkopfdichtung meistens ein sehr komplexes sowie mechanisch und thermisch hoch belastetes Bauteil, dessen Herstellung aufgrund der dazu erforderlichen teuren Werkzeuge sehr aufwendig ist. Die Dichtung besteht entweder aus einem Trägerblech oder einem Metallgitter, das in eine hitzebeständige Kunststoffmasse eingebettet wird, die Oberfläche wird meist mit Anti-Haftbeschichtung überzogen. Die Brennraumaussparungen und die weiteren Bohrungen sind eingebördelt.

Ferrolastic-Weichstoff-ZKD

Die Zylinderkopfdichtung, die aus asbestfreien Ferrolastic-Weichstoffen hergestellt wurden, kam Ende der 1980er Jahre mit Umstellung auf asbestfreie Werkstoffe zum Einsatz. Bei der flächigen Dichtung, die aus gezacktem Blech mit beidseits aufgebrachtem Weichstoff besteht, sind hohe Schraubkräfte nötig und weist nur geringe Elastizität auf. Hierdurch können Dichtspaltschwingungen und thermische Pressungsänderungen nicht ausgeglichen werden. Durch die hohen Verbrennungsdrücke und den Dran zu einer leichteren Bauweise der moderneren Motoren und der damit einhergehenden kleineren Dichtflächen hat dieses Dichtungssystem an seine Grenzen geführt und dadurch wurde die Entwicklung für leistungsfähigere Systeme ausgelöst.

Metall-Elastomer Zylinderkopfdichtung

Diese Dichtung trennt die Dichtsysteme von Brennraum und Flüssigkeitskanälen. Der Brennraum wird hier mit plastischen Sicken oder elastischen Systemen abgedichtet, die Flüssigkeitskanäle hingegen werden mit Elastomerdichtlippen abgedichtet, die sich optimal anpassen und hoch elastisch sind. Der Elastomerwerkstoff muss auf die in den Kanälen strömenden Flüssigkeiten angepasst werden. Die Schraubenkräfte, die für die Dichtwirkung notwendig sind, fallen hier deutlich niedriger aus.

Metalllagen Zylinderkopfdichtung

Die Metalllagen Dichtung ist die neuste Entwicklung, die seit 1992 als Metalllagen-Stahldichtung (MLS = Multi Layer Steel) in Großserie verwendet wird. Die nötige Dichtwirkung wird durch das unterschiedliche Ausbilden der Sicken auf den aus Federstahl bestehenden Dichtungen abgestimmt. Die Oberflächen der Zylinderköpfe sind zusätzlich gegeneinander durch sehr dünne Schichten von Elastomer abgedichtet, weil die Metalloberflächen von Motorblock, Dichtung und Zylinderkopf gegeneinander nicht die nötige Dichtheit erreichen